19. Leerverkäufe: ESMA lässt Meldung von Netto-Short-Positionen von 0,1% und mehr auslaufen

ESMA hat hinsichtlich der Meldepflichten gemäß der EU-Leerverkaufsverordnung entschieden, den im März 2020 auf 0,1 Prozent reduzierten Eingangsschwellenwert für Meldungen von Netto-Leerverkaufspositionen in Aktien, die am regulierten Markt zugelassen sind, wieder auf die ursprüngliche Schwelle von 0,2 Prozent der Marktkapitalisierung anzuheben. Im Zuge der Corona-Krise mit ihren Verwerfungen auch an den Finanzmärkten waren die Meldepflichten für Netto-Short-Positionen reduziert worden.

Die seit dem 16. März 2020 geltende Maßnahme, die mehrmals verlängert wurde, läuft am 19. März 2021 aus.

Die letzte Meldung für Netto-Leerverkaufspositionen, bei der der niedrigere Eingangsschwellenwert von 0,1 Prozent gilt, bezieht sich daher auf Freitag, den 19. März 2021 (Positionstag), und muss der BaFin, für die Fälle in denen sie die zuständige Behörde ist, bis Montag, den 22. März 2021, 15:30 Uhr (Meldetag), gemeldet werden.

Ab dem 20. März 2021 (Positionstag) müssen die Positionsinhaber Meldungen nur übermitteln, wenn sie die Eingangsmeldeschwelle von 0,2 Prozent wieder erreichen oder überschreiten.

Sie finden die Meldung der ESMA unter nachfolgendem Link:

Pressemitteilung

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