22. SECR: ESAs veröffentlichen Bericht zur Umsetzung und Funktionsweise

17. Juni 2021

Die ESAs haben ihre Analyse veröffentlicht über Umsetzung und Funktion der SECR (EU Securitisation Regulation). Dabei geben sie Empfehlungen wie noch vorhandene Schwachstellen und Ineffizienzen der aktuellen Regelung beseitigt werden könnten.

Auch wenn dem Regime insgesamt ein positiver Einfluss attestiert wird, werden Verbesserungsvorschläge benannt für die Bereiche Transparenzanforderungen, Due Diligence-Anforderungen, Kriterien für einfache, transparente und standardisierte Verbriefung und Aufsicht von Verbriefungsanforderungen.

So solle für mehr Rechtssicherheit der Begriff der privaten Verbriefungen in der SECR genau definiert werden, damit private Verbriefungen, die den Transparenzanforderungen entsprechen sollten, identifiziert werden können. Außerdem würden regulatorische Leitlinien bei der Spezifizierung helfen, wie Verhältnismäßigkeit bei der Sorgfaltspflicht umgesetzt werden kann, was eine Erleichterung für neue Investoren beim Eintritt in den EU-Verbriefungsmarkt bedeuten würde.

Bezüglich der "Kriterien für einfache, transparente und standardisierte (STS) Verbriefungen" wird hervorgehoben, dass die STS-Kriterien geändert werden müssten, damit das STS-Label leichter verwendet werden kann. Insgesamt sollen Lösungen gefunden werden, um die STS-Kriterien generell zu vereinfachen. Zur besseren Aufsicht über die Verbriefungsanforderungen sei es nötig zu erforschen,

  1. wie sich die gemeinsamen EU-Aufsichtsinstrumente entwickeln,
  2. welche möglichen Alternativen es zum bestehenden STS-Aufsichtsrahmen gibt und
  3. die Bedeutung eines gemeinsamen EU-Ansatzes bei der laufenden Beaufsichtigung der Zulassungsbedingungen für Third Party Verifiers (TPVs).

Sie finden den Bericht der ESAs hier:

Final Report

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