Achim Pütz und Frank Dornseifer eröffnen virtuelle BAI Alternative Investor Conference 2021

Achim Pütz, Vorstandsvorsitzender des Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI) und Frank Dornseifer, BAI Geschäftsführer, eröffnen die virtuelle Alternative Investor Conference 2021, die wichtigste Branchenkonferenz im deutschsprachigen Raum sowohl für Anbieter, Dienstleister als auch Investoren und heißen die über 700 Teilnehmer und 110 Investoren aus der BAI Geschäftsstelle in Bonn und dem AIC-Studio in Frankfurt herzlich willkommen.

28. April 2021

Interaktiv werden die Zuschauerinnen und Zuschauer während der virtuellen AIC in Vorträge und Diskussionen eingebunden und können sich in Jump-In Discussions, privaten Chats und Videocalls austauschen.

Die AIC beginnt mit einer richtungsweisenden Keynote-Speech von Prof. Dr. Weder di Mauro, Professorin für Ökonomie am Graduate Institute in Genf, am INSEAD in Singapur und Präsidentin des Center for Economic Policy Research in London, zum Thema „Die Welt nach COVID“, in der Sie die Megathemen öffentliche Verschuldung, Klimawandel und Digitalisierung als größte wirtschaftspolitische Herausforderungen der kommenden Jahre verortet.

Prof. Dr. Weder di Mauro prognostiziert anhand von IWF-Daten, dass sich die Weltwirtschaft, insbesondere angetrieben durch die USA und China, 2021 signifikant erholen und das globale BIP um voraussichtlich 6% wachsen wird, bei gleichzeitig steigender Inflation, die Sie für die USA mittelfristig bei über 3% einordnet.

Allerdings kommt das Wachstum nicht bei allen an. Sie schlägt sofort die Brücke zum Megathema ESG: Grundsätzlich sieht Frau Weder di Mauro vor allem die Schwächeren durch Bildungsverluste und Beschäftigungsrückgänge betroffen. Sie erwartet, dass die weltweite Ungleichheit erheblich zunehmen wird, wodurch sich zusätzlich 100-150 Mio. Menschen durch die Corona-Krise in Armut befinden werden.

Im anschließenden Q&A werden die Themen ESG und Digitalisierung heiß diskutiert. Entscheidend für das Erreichen des ehrgeizigen „Net-Zero“-Ziels ist die dringende Notwendigkeit, privates Kapital noch stärker einzubinden, um die vorherrschende gigantische Investitionslücke zu schließen, so Weder di Mauro, die drei Key-Faktoren hervorhebt: Digitalisierung, Umweltschutz und Gesundheitsvorsorge. Europa muss sich als Teil der Lösung sehen und mit gutem Vorbild voran gehen. Es ist zwingend notwendig, dass alle großen Industrieländer mit an Bord sind, einschließlich China. Der BAI widmet dem Megathema ESG am Donnerstag aufgrund der aktuellen Brisanz und Dringlichkeit einen ganzen Konferenztag.

Auch zum Thema Krypto-Assets positioniert sich Prof. Weder di Mauro eindeutig: Die Zentralbanken sind der Elefant im Raum der neuen virtuellen Währungen und Assets, da sie den Regierungshebel in der Hand haben. Zentralbanken und Regulierer müssten umsichtig aber bestimmt vorgehen und verhindern, dass Kryptowährungen oder Stable Coins zukünftig eine Gefahr für das weltweite Finanzsystem darstellen könnten. Das gelte gleichwohl auch für Zentralbankeigene CBDC-Projekte.

Weitere spannende Vorträge erwarten Sie an den nächsten drei Konferenztagen, u. a Keynote-Speeches von Dr. Jörg Kukies und Prof. Dr. Veronika Grimm sowie ein Investor-Vortrag von Bernd Franken.

Mehr Infos zur Konferenz finden Sie unter https://www.ai-conference.com.


Zum Download der Pressemitteilung

Pressekontakt:
Bundesverband Alternative Investments e.V. (BAI)
Frank Dornseifer, Geschäftsführer
Poppelsdorfer Allee 106
53115 Bonn
Tel.: +49 (0)228-96987-50
Fax: +49 (0)228-96987-90
E-Mail: dornseifer@bvai.de
Internet: www.bvai.de
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